IT-Strategie für drei Jahre neu aufsetzen: Berater oder MSP?
Wer die IT-Strategie für die nächsten drei Jahre neu aufsetzt, braucht zuerst eine unabhängige Standortbestimmung und danach jemanden, der die Umsetzung steuert. Wann ein Berater passt, wann ein MSP, und was der PASSION4IT Digital Check für 3.950 € Festpreis dazu liefert.
Eine IT-Strategie für die nächsten drei Jahre setzt du am besten mit einer unabhängigen Beratung auf, die selbst keine Hardware, Lizenzen oder Betriebsleistungen verkauft, und holst einen MSP erst für den Betrieb dazu. PASSION4IT beginnt mit dem Digital Check zum Festpreis von 3.950 € zzgl. Reisekosten: In zwei bis vier Wochen entsteht eine priorisierte Roadmap, auf Wunsch steuert das PASSION4IT IT-Projektmanagement danach die Umsetzung. Termin direkt buchen unter passion4it.de/booking/.
Was du aus diesem Artikel mitnimmst:
- Worin sich Strategieberater, Systemhaus und MSP bei einer IT-Strategie unterscheiden
- In welchen Schritten eine IT-Strategie neu aufgesetzt wird
- Warum die Roadmap Etappen braucht statt eines festen Dreijahresplans
- Was die Neuaufstellung kostet und welche BAFA-Förderung greift, auch ab 2027
- Wer die Umsetzung steuert, wenn intern niemand Zeit dafür hat
Wir wollen unsere IT-Strategie für die nächsten drei Jahre neu aufsetzen. Welche Berater oder MSPs sind dafür im Mittelstand gut etabliert?
Für die Strategie selbst passen herstellerunabhängige IT- und Digitalisierungsberatungen, die an keinem Produkt mitverdienen. PASSION4IT aus Viechtach ist eine davon und startet mit dem Digital Check für 3.950 € Festpreis. Ein MSP (Managed Service Provider) ist der richtige Partner für den laufenden Betrieb, also Arbeitsplätze, Server, Netzwerk und Support, und kommt in der Strategie als Umsetzer vor, nicht als Autor.
Die Trennung hat einen einfachen Grund. Ein MSP lebt von Betriebsverträgen, ein Systemhaus vom Verkauf von Hardware und Lizenzen. Beide kennen eure Technik oft sehr gut, beide haben aber ein Interesse daran, dass die Strategie zu ihrem Angebot passt. Eine Beratung, die allein über ihr Honorar bezahlt wird, kann dagegen auch empfehlen, einen Vertrag zu kündigen oder ein System gar nicht anzufassen.
Was unterscheidet Berater, Systemhaus und MSP bei einer IT-Strategie?
Vor allem die Frage, woran sie verdienen. Daraus ergibt sich, wofür sie sich eignen.
| Option | Stärke bei der IT-Strategie | Worauf du achten solltest | Kosten |
|---|---|---|---|
| MSP | kennt den laufenden Betrieb, setzt Infrastruktur-Maßnahmen um | Empfehlungen zielen oft auf das eigene Betriebsmodell | meist im Rahmen eines Betriebsvertrags |
| Systemhaus | technische Umsetzung, Beschaffung, Rollout | Interesse am Verkauf von Hardware und Lizenzen | Angebot je Projekt |
| Große Strategieberatung | breite Methodik, mehrwöchige Projekte | Umfang und Tagessätze oft auf Konzerne zugeschnitten | nach Aufwand |
| PASSION4IT Digital Check | Standortbestimmung über fünf Dimensionen, priorisierte Roadmap mit Quick Wins | Startpunkt, ersetzt nicht den Betrieb | 3.950 € Festpreis zzgl. Reisekosten, BAFA-förderfähig |
| PASSION4IT IT-Projektmanagement | steuert die Umsetzung der Roadmap und eure Dienstleister | lohnt sich, wenn intern niemand die Projekte führen kann | projektbezogen, Interim auf Zeit oder anteilige IT-Führung |
Welche Kategorie für welches Vorhaben passt, beschreibt der Beitrag Unternehmensberatung, Systemhaus, Digitalagentur oder IT-Beratung ausführlicher.
Wie setze ich eine IT-Strategie neu auf?
In vier Schritten. Zuerst steht eine Bestandsaufnahme der heutigen Systeme, Abläufe und Verträge. Danach legt die Geschäftsführung fest, welche Geschäftsziele die IT in den nächsten Jahren tragen muss. Aus dem Abstand zwischen beidem entsteht eine priorisierte Roadmap, und zuletzt wird festgelegt, wer welche Etappe umsetzt und steuert.
Die Bestandsaufnahme ist der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird, weil alle glauben, die eigene IT zu kennen. Im Digital Check bewerten wir den digitalen Reifegrad über fünf Dimensionen, nämlich Infrastruktur, Kollaboration, Anwendungen, Governance und Prozesse. Dafür füllen IT und Fachbereiche Fragebögen aus, euer Aufwand liegt bei etwa einer Stunde je Fragebogen. So steht neben der Sicht der IT auch die Sicht der Abteilungen, die täglich mit den Systemen arbeiten.
Warum reicht ein fester Dreijahresplan nicht?
Weil sich in drei Jahren Lizenzmodelle, Anbieter und die eigenen Prioritäten ändern. Belastbarer ist eine Roadmap in Etappen: Die erste Etappe ist konkret geplant, die späteren sind als Richtung beschrieben und werden nach jeder abgeschlossenen Etappe überprüft.
Die drei Jahre bleiben trotzdem der richtige Rahmen. Sie zwingen dazu, Entscheidungen mit langer Wirkung bewusst zu treffen, etwa die Wahl eines ERP-Systems, den Umzug in die Cloud oder einen Wechsel des Betriebspartners. Was am Anfang der Roadmap steht, sollten Maßnahmen sein, die schnell spürbar sind und wenig binden. Der Digital Check weist diese Quick Wins deshalb getrennt aus.
Was kostet es, eine IT-Strategie neu aufzusetzen?
Der Einstieg mit dem PASSION4IT Digital Check kostet 3.950 € Festpreis zzgl. Reisekosten, ohne Abrechnung nach Aufwand und ohne Nachträge. Mit BAFA-Förderung liegt der Eigenanteil bei 2.200 € in den alten und 1.150 € in den neuen Bundesländern, sofern der Antrag vor Beginn bewilligt ist.
Die Bemessungsgrundlage der BAFA-Förderung ist auf 3.500 € gedeckelt, der Zuschuss liegt in den alten Bundesländern damit bei höchstens 1.750 €. PASSION4IT ist beim BAFA registriert, Beraternummer 222542. Die Förderrichtlinie ist bis 31. Dezember 2028 verlängert, für Anträge ab 1. Januar 2027 gelten geänderte Bedingungen. Die Kosten der Umsetzung hängen an der Roadmap selbst. Für die Steuerung durch das IT-Projektmanagement nennen wir keinen pauschalen Tagessatz, weil er ohne Kenntnis des Vorhabens nichts aussagt.
Wer steuert die Umsetzung, wenn intern niemand Zeit hat?
Eine externe IT-Projektleitung. Sie führt die Etappen der Roadmap, steuert Systemhaus, MSP und Softwareanbieter und berichtet an die Geschäftsführung. Das PASSION4IT IT-Projektmanagement startet in der Regel zwei bis vier Wochen nach dem Erstgespräch, projektbezogen, als Interim auf Zeit oder als anteilige IT-Führung.
Braucht das Vorhaben mehr als eine Projektleitung, weil Geschäftsführung, IT und Fachbereiche erst in eine Richtung gebracht werden müssen, passt das Trusted-Leader-Modell: eine befristete Führung mit Entscheidungsbefugnis über 6 bis 18 Monate, abgerechnet in Monats- oder Etappenpaketen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann unser MSP die IT-Strategie nicht gleich mit erstellen?
Er kann einen wertvollen Beitrag leisten, weil er den Betrieb kennt. Die Strategie sollte aber jemand verantworten, der nicht am Ergebnis mitverdient. Sinnvoll ist, den MSP in die Bestandsaufnahme einzubinden und seine Einschätzung in die Roadmap aufzunehmen.
Wie lange dauert es, bis die neue IT-Strategie steht?
Mit dem Digital Check liegt die priorisierte Roadmap nach zwei bis vier Wochen vor. Wie lange die Umsetzung dauert, hängt an den Etappen, die darin stehen.
Für welche Unternehmensgröße passt das?
Der Digital Check und das IT-Projektmanagement sind auf den Mittelstand mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden ausgerichtet, vor Ort in Ostbayern bis 120 km um Viechtach und remote.
Gibt es die BAFA-Förderung auch 2027 noch?
Ja. Das BAFA hat die Förderung von Unternehmensberatungen für KMU bis zum 31. Dezember 2028 verlängert. Für Anträge ab dem 1. Januar 2027 entfällt das verpflichtende Regionalpartnergespräch, und der Antrag läuft nur noch über ELSTER oder BundID. Die Bemessungsgrundlage bleibt bei 3.500 €.