KI

KI-Workshop für Geschäftsführer, der keine IT-Kenntnisse hat

Ein KI-Workshop für Geschäftsführer ohne IT-Kenntnisse ist keine Prompt-Schulung, sondern die strategische Entscheidungsvorbereitung vor jeder KI-Investition: Readiness, Strategie, Guidelines.

Von Florian Obermeier · Marketing Operations Manager
KI-Workshop für Geschäftsführer, der keine IT-Kenntnisse hat

Einführung

Ein KI-Workshop für Geschäftsführer ohne IT-Kenntnisse ist keine Schulung, in der du lernst, wie man promptet oder welches Tool gerade im Trend liegt. Er ist die strategische Entscheidungsvorbereitung, die vor jeder KI-Investition stehen muss, damit du als Geschäftsführer, COO oder Teamleiter weißt, ob dein Unternehmen überhaupt bereit für künstliche Intelligenz ist, wo du sinnvoll anfängst und welche Risiken du von Anfang an vermeidest.

Dieser Artikel richtet sich an Entscheider mittelständischer Unternehmen, die KI ernsthaft nutzen wollen, aber keinen technischen Hintergrund haben. Er deckt ab, was ein strategischer KI-Workshop konkret leistet, welche Compliance-Anforderungen durch den EU AI Act entstehen, warum Schatten-KI ein reales Problem im Mittelstand ist und wie du mit einer strukturierten Herangehensweise Fehlentscheidungen und verschwendete Investitionen vermeidest. Nicht abgedeckt werden technische Implementierungsdetails, Tool-Vergleiche oder Programmier-Tutorials.

Die direkte Antwort auf die Kernfrage: Ein KI-Workshop bereitet die strategische Grundlage vor, auf der alle weiteren KI-Entscheidungen aufbauen. Er beantwortet drei Fragen: Sind wir bereit für KI? Wo beginnen wir sinnvoll? Was kann schiefgehen und wie verhindern wir es? Als Ergebnis liefert er eine KI-Strategie, ein Readiness-Bild und verbindliche KI-Guidelines.

Was du aus diesem Artikel mitnimmst:

  • KI-Readiness-Bewertung: Wie du ehrlich einschätzt, ob dein Unternehmen technisch, strukturell und kulturell bereit für KI ist
  • Strategische KI-Roadmap: Warum die Priorisierung von Use Cases vor dem Tool-Kauf kommt
  • Verbindliche KI-Guidelines: Wie du Schatten-KI und DSGVO-Verstöße durch klare Nutzungsregeln verhinderst
  • Datenbasis als Fundament: Warum kein KI-Projekt ohne strukturierte, saubere Daten funktioniert
  • Compliance-Rahmen: Was der EU AI Act Art. 4 konkret von deinem Unternehmen fordert

KI-Workshop Grundlagen verstehen

Ein KI-Workshop ist eine strategische Intervention, keine Demo-Veranstaltung und kein Seminar, in dem du erfährst, was künstliche Intelligenz theoretisch alles kann. KI-Workshops für Geschäftsführer sollten praxisnah und strategisch gestaltet sein, mit klarem Fokus auf Business Value statt auf technische Spielereien. Der Unterschied zu generischen KI-Einführungskursen oder Software-Präsentationen: Am Ende des Tages hast du keine Tool-Lizenz gekauft, sondern eine fundierte Entscheidungsgrundlage erarbeitet.

KI-Workshops sollten keine technischen IT-Begriffe verwenden. Was zählt, sind Geschäftsprozesse, Risikobewertung, Governance-Strukturen und eine klare Roadmap. Dinge, die jede Führungskraft versteht und verantworten kann, unabhängig vom IT-Hintergrund.

Warum Geschäftsführer ohne IT-Kenntnisse KI-Strategie brauchen

Fehlende IT-Kenntnisse bedeuten nicht, dass du keine KI-Strategie entwickeln kannst. Im Gegenteil: Die Integration von KI erfordert strategische Kompetenz in Unternehmen und die liegt bei der Geschäftsführung, nicht in der IT-Abteilung. Führungskräfte lernen in einem solchen Workshop, als KI-Führungskräfte strategische Entscheidungen über den KI-Einsatz zu treffen, einen professionellen Umgang mit KI im Unternehmen zu etablieren und sich nicht in technischen Details zu verlieren. Der Unterschied zu generischen KI-Einführungskursen, KI-Schulungen oder allgemeinen Kursen liegt genau darin.

Es ist wichtiger, Potenziale, Risiken und Nutzen richtig einschätzen zu können, als Code schreiben oder KI-Modelle verstehen zu können. Ohne eine bewusste KI-Strategie passiert in den meisten Unternehmen trotzdem etwas, nur eben unkontrolliert. Mitarbeitende nutzen KI-Tools eigenständig, ohne dass Führung, Datenschutz oder Compliance davon wissen. Das Ergebnis: Schatten-KI, Datenschutzrisiken und verschwendete Ressourcen.

Das Problem ungeplanter KI-Einführung

Schatten-KI ist im deutschen Mittelstand keine theoretische Gefahr mehr. Laut Bitkom-Studie 2025 geben 8 % der Unternehmen mit 20+ Mitarbeitenden an, dass Shadow-AI weit verbreitet ist; 17 % berichten von Einzelfällen. Insgesamt wissen oder vermuten 42 % der befragten Unternehmen, dass Mitarbeitende KI-Tools nutzen, die nicht offiziell bereitgestellt wurden. Nur 29 % sind sicher, dass keine Schatten-KI existiert. Der Anteil der Firmen, die Schatten-KI für weit verbreitet halten, hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt: von 4 % auf 8 %.

Was passiert in einem Unternehmen, das ChatGPT oder Copilot einführt, ohne vorher KI-Guidelines festzulegen? Mitarbeitende geben personenbezogene oder vertrauliche Daten in nicht-genehmigte Tools ein. Das kann gegen die DSGVO verstoßen und gegen vertragliche Vereinbarungen. Als Unternehmer bist du als Verantwortlicher haftbar, auch wenn Mitarbeitende aus Eigeninitiative handeln.

Gleichzeitig verlangt der EU AI Act ab August 2024 unter Artikel 4 verpflichtende AI Literacy für alle Mitarbeitenden mit KI-Anwenderkontakt. Compliance-Unsicherheit blockiert Innovation in Unternehmen und genau deshalb braucht es Strategie vor Implementierung.

Der PASSION4IT KI-Workshop im Detail

Der PASSION4IT KI-Workshop setzt genau da an, wo die meisten Unternehmen stehen: Du weißt, dass KI relevant ist, aber du weißt nicht, ob dein Unternehmen bereit ist und wo du anfangen sollst. Seit 2021 wurden über 25 KI-Projekte implementiert und über 700 Seminare zur digitalen Transformation durchgeführt – diese Erfahrung fließt in ein Workshop-Format, das auf Wirkung statt auf Show ausgelegt ist.

Workshop-Format und Struktur

KI-Workshops für Führungskräfte dauern typischerweise einen bis zwei Tage. Der PASSION4IT Workshop konzentriert sich auf ein intensives 6-Stunden-Format für EUR 3.900 netto – konzipiert für Geschäftsführer, COOs und Teamleiter. Ein KI-Workshop kann 8-15 Führungskräfte optimal unterstützen, wobei kleine Gruppen von maximal 10-12 Personen den Austausch im Workshop besonders fördern. Interaktive Workshopformate fördern das Verständnis von KI bei Führungskräften deutlich besser als Frontalvorträge oder passive Webinare.

Optional steht die LEGO Serious Play Methodik zur Verfügung, für Unternehmen, die Strategie lieber mit den Händen entwickeln als Folien zu konsumieren. Diese hands-on Methodik erhöht Engagement und Commitment, besonders bei Teilnehmenden ohne technisches Vorwissen.

Der Workshop ist als Beratungsleistung BAFA-förderbar. Über das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows” können KMU bis zu 80 % des Beratungshonorars gefördert bekommen – abhängig von Region und Unternehmensstatus. Bei 50 % Förderung liegt dein Eigenanteil bei ca. 1.950 €, bei 80 % Förderung bei nur 780 €. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn des Beratungsvertrags gestellt werden und der Berater muss BAFA-registriert sein.

Die drei Kern-Fragen des Workshops

Jeder KI-Workshop bei PASSION4IT beantwortet die drei Fragen, die jeder Mittelstands-Geschäftsführer wirklich hat:

KI-Readiness Check: Ist dein Unternehmen bereit? Nicht jedes Unternehmen ist bereit für KI und das ehrlich festzustellen, ist kein Makel, sondern der klügste erste Schritt. Der Readiness Check prüft vier Dimensionen: technische Infrastruktur, Datenqualität und Zugänglichkeit, organisatorische Strukturen (Verantwortlichkeiten, Entscheidungsgremien, Prozesse) und kulturelle Aspekte (Offenheit für Veränderung, Fehlerkultur, Weiterbildungsbereitschaft). Der Erfolg von KI hängt von der Qualität der Unternehmensdaten ab, ohne strukturierte Daten bleibt jedes KI-Projekt Stückwerk.

Strategische Roadmap: Wo anfangen? Die Identifikation von Use Cases steigert den Business Value von KI. Statt überall gleichzeitig KI einzuführen, geht es darum, die Anwendungsfelder zu priorisieren, die den größten Nutzen bei vertretbarem Aufwand und Risiko bringen. KI-Workshops sollten Geschäftsanwendungen und Potenziale identifizieren, ob in Marketing, Vertrieb, Kundenservice oder Prozessautomatisierung. KI kann Marketing, Vertrieb und Kundenservice unterstützen und automatisierte Prozesse sind in vielen Unternehmen bereits zur Norm geworden. Prozessautomatisierung ist entsprechend ein zentrales Thema in KI-Workshops.

Risiko-Management: Was kann schiefgehen? Führungskräfte müssen EU AI Act Compliance sicherstellen. Der Workshop identifiziert konkrete Risiken – von Datenschutz über Haftung bis zu Adoptionsversagen – und definiert Gegenmaßnahmen, bevor sie zum Problem werden. Rechtssichere Richtlinien sind für KI-Projekte notwendig, und der Workshop legt den Rahmen dafür fest.

Workshop-Inhalte ohne IT-Jargon

Der gesamte Workshop ist auf Entscheider ohne technischen Hintergrund zugeschnitten. Keine Fachbegriffe ohne Erklärung, keine Code-Beispiele, keine Architektur-Diagramme. Stattdessen: Business-fokussierte Szenarien, die zeigen, was KI für dein Unternehmen konkret bedeutet.

Der EU AI Act Art. 4 wird verständlich erklärt: Was fordert er? Wen betrifft er? Was musst du bis wann nachweisen können? Art. 3(56) definiert AI Literacy als die Fähigkeit, informierte Entscheidungen über den Einsatz von KI-Systemen zu treffen – einschließlich des Bewusstseins über Chancen, Risiken und mögliche Schäden. Diese KI-Kompetenz muss sich an Rolle und Kontext orientieren: Geschäftsführung braucht Verständnis für Governance und Compliance, Mitarbeitende für sichere Nutzung, Einkauf und Legal für Vertrags- und Risikoaspekte. Auch kleine Unternehmen sind betroffen – der AI Act kennt keinen Schwellenwert nach Größe.

Live-Demonstrationen ermöglichen einen praktischen Zugang zu KI-Tools, ohne dass Teilnehmende selbst technisch aktiv werden müssen. Prompt Engineering ist entscheidend für die effektive Nutzung von KI – im Workshop wird gezeigt, worauf es beim Prompten ankommt, ohne dass du dafür Programmierkenntnisse brauchst.

Ein zentrales Ergebnis des Workshops sind verbindliche KI-Guidelines: Wer darf welche KI-Tools nutzen? Welche Daten dürfen eingegeben werden? Welche nicht? Wie sehen Freigabeprozesse und Eskalationswege aus? Diese Richtlinien verhindern, dass Mitarbeitende KI unkontrolliert und riskant einsetzen.

Praktische Umsetzung und Ergebnisse

Strategie ohne Umsetzung bleibt Theorie. Der PASSION4IT Workshop ist so konzipiert, dass am Ende des Tages konkrete, sofort nutzbare Ergebnisse vorliegen – kein PowerPoint-Deck, das in der Schublade verschwindet.

Workshop-Ablauf Schritt für Schritt

Der 6-Stunden-Workshop folgt einer klaren Struktur, die aufeinander aufbaut:

  • IST-Analyse: Datenbasis und aktuelle KI-Nutzung – Wo steht dein Unternehmen heute? Welche KI-Tools werden bereits genutzt (offiziell und inoffiziell)? Wie liegen deine Daten vor – digitalisiert, strukturiert, zugänglich? Datensicherheit ist ein wichtiges Thema in der KI-Anwendung und wird hier von Anfang an mitgedacht.
  • Readiness-Assessment: Strukturelle Voraussetzungen prüfen – Systematische Bewertung der technischen Infrastruktur, Datenqualität, organisatorischen Strukturen und kulturellen Bereitschaft. Was unterscheidet diesen Check von einem klassischen IT-Audit? Er prüft nicht nur Technologie, sondern auch Arbeitsprozesse, Führungsarbeit und die Frage, ob deine Belegschaft Veränderung mitträgt.
  • Strategieentwicklung: Business Cases und Prioritäten festlegen – Welche Use Cases bringen den größten Nutzen? KI steigert die Produktivität in Unternehmen erheblich – aber nur, wenn die richtigen Anwendungsfelder priorisiert werden. Künstliche Intelligenz steigert die Effizienz in Unternehmen, wenn der Einsatz auf die relevanten Prozesse fokussiert ist.
  • Guidelines-Framework: Regeln für sichere KI-Nutzung definieren – Verbindliche Richtlinien zur KI-Nutzung, zu Datenschutz, Freigaben und Verantwortlichkeiten. Hier entstehen die KI-Guidelines, die dein Unternehmen vor Schatten-KI und Compliance-Verstößen schützen.
  • KI-Roadmap-Erstellung: Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan – Was passiert wann? Wer ist verantwortlich? Welche Meilensteine werden wie gemessen? Die KI-Roadmap macht die Transformation planbar.
  • Implementation-Vorbereitung: Change Management und Kommunikation – Die 10-20-70-Regel beschreibt, dass 70 % des Erfolgs von Mitarbeitern und Kultur abhängt. Führungskräfte müssen eine KI-freundliche Unternehmenskultur aufbauen – der Workshop liefert den Kommunikationsplan dafür.

Workshop-Ergebnisse im Vergleich

AspektMit KI-WorkshopOhne KI-Workshop
KI-EinführungStrategisch geplant mit priorisierter RoadmapAd-hoc, fragmentiert, reaktiv
Risiko-ManagementDSGVO-konform, AI Act Art. 4 erfülltCompliance-Verstöße, Haftungsrisiken
Mitarbeiter-AkzeptanzStrukturiertes Change ManagementWiderstand, Unsicherheit und Schatten-KI
ROIMessbare Erfolge durch fokussierte InvestitionenVerschwendete Budgets für ungeeignete Tools
DatengrundlageAudit und Strukturierungsplan vorhandenUnklare Datenlage, keine Basis für KI-Projekte
KI-GuidelinesVerbindliche Richtlinien für sichere NutzungUnkontrollierte Tool-Nutzung durch Mitarbeitende

KI-Workshops bieten praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Der Unterschied liegt in der Qualität der Entscheidungsgrundlagen, die danach vorliegen.

Praxis-Beispiele aus dem Mittelstand

Maschinenbauunternehmen, ca. 200 Mitarbeitende: Das Führungsteam stellte im Workshop fest, dass mehrere Abteilungen bereits ChatGPT für Kundenkommunikation und technische Dokumentation nutzten – ohne Richtlinien, ohne Datenschutz-Prüfung. Der Workshop identifizierte die Risiken, definierte KI-Guidelines und führte zur Einführung eines offiziellen LLM-Lizenzvertrags. Ergebnis: Rückgang unautorisierter KI-Nutzung, messbare Produktivitätsverbesserung, keine Compliance-Risiken mehr.

Dienstleistungsunternehmen, Geschäftsführung ohne IT-Hintergrund: Der KI-Readiness Check ergab, dass die Datenbasis für die gewünschten KI-Anwendungen nicht ausreichte – Daten lagen in verschiedenen Formaten, teilweise nur analog vor. Statt sofort KI-Tools zu kaufen, wurde zunächst ein Daten-Strukturierungsprojekt gestartet. Die KI-Roadmap sah den Einstieg in KI-gestützte Prozessautomatisierung erst sechs Monate später vor – dafür auf solidem Fundament.

KI-Workshops vermitteln praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen und manchmal lautet die wichtigste Empfehlung: Noch nicht in KI-Tools investieren, sondern zuerst die Grundlagen schaffen.

Häufige Herausforderungen bei KI-Einführung ohne Workshop

Die meisten KI-Projekte im Mittelstand scheitern nicht an fehlender Technologie. Sie scheitern an fehlender Vorbereitung. Hier sind die drei häufigsten Herausforderungen und wie der Workshop sie adressiert.

Schatten-KI und unkontrollierte Tool-Nutzung

Wenn Mitarbeitende KI-Tools nutzen, ohne dass es offizielle Regeln gibt, entstehen unkontrollierbare Risiken. Vertrauliche Kundendaten in ChatGPT eingeben, KI-generierte Texte ohne Prüfung versenden, KI-Agenten ohne Freigabe einsetzen – all das passiert bereits in deutschen Unternehmen. Der EU AI Act erfordert Risikobewertung und Governance-Strukturen. Bei Audits gelten fehlende Schulungs-Nachweise, nicht dokumentierte KI-Nutzung und fehlende Richtlinien als Compliance-Defizite.

Lösung aus dem Workshop: Im Guidelines-Modul werden verbindliche Nutzungsregeln definiert – was darf eingegeben werden, welche Tools sind freigegeben, wer trägt die Verantwortung. Das Workshop-Ergebnis ist direkt umsetzbar und reduziert Schatten-KI sofort. Für die Schulung der gesamten Belegschaft bietet die PASSION4IT Academy anschließend den KI-Führerschein als Folgeschritt.

Fehlende Datenbasis für effektive KI-Nutzung

Kein KI-Projekt funktioniert ohne strukturierte, saubere, zugängliche Daten. Viele Unternehmen unterschätzen, wie wichtig Datenkompetenz als Grundlage für jede KI-Integration ist. Wie liegen deine Daten vor? Sind sie digitalisiert? Konsistent? Zugänglich für die Systeme, die sie brauchen?

Lösung aus dem Workshop: Die IST-Analyse und das Readiness-Assessment identifizieren Datenlücken und Qualitätsprobleme. Das Ergebnis: Ein konkreter Daten-Audit und Strukturierungsplan, der die Basis für erfolgreiche KI-Projekte legt.

Wenn KI im Unternehmen nicht nur eingeführt, sondern auch wirklich nutzbar und steuerbar werden soll, geht es am Ende genau um eines: Wissen, das nicht verloren geht, sondern im Arbeitsalltag verfügbar bleibt – genau hier setzen Lösungen wie amaiko an, indem sie Unternehmenswissen direkt in bestehende Arbeitsprozesse integrieren und kontextbezogen verfügbar machen.

Change Management und Mitarbeiter-Widerstand

Mitarbeitende leisten Widerstand, wenn KI-Einführung ohne Transparenz oder Schulung erfolgt. Führungskräfte ohne IT-Verständnis haben oft Schwierigkeiten, den Nutzen von KI zu kommunizieren oder Verständnis für mögliche Fehlschläge zu vermitteln. Ohne aktives Change Management entsteht Unsicherheit – und Unsicherheit führt entweder zu Ablehnung oder zu unkontrollierter Eigeninitiative.

Lösung aus dem Workshop: Das Modul zu Change Management und Kommunikation liefert eine konkrete Strategie, wie du dein Team mitnimmst. Welche Arbeitsweisen verändern sich? Welche KI-Weiterbildungen und Schulungen folgen? Wie kommunizierst du Chancen und Möglichkeiten, ohne unrealistische Erwartungen zu wecken? Welche Datenlage ist belastbar, und welche Systeme dürfen überhaupt genutzt werden? Sicherheit bei Daten und Systemen ist dabei eine Grundvoraussetzung, damit KI im Arbeitsalltag wirksam eingesetzt werden kann. Solche Formate für Führungskräfte KI helfen, strategische Entscheidungen zu treffen und diese Entscheidungen dann auch im Unternehmen durchzusetzen.

Vermeide teure KI-Fehlentscheidungen. Ohne klare Strategie entstehen Schatten-KI, Compliance-Risiken und falsche Tool-Investitionen. Der Workshop sorgt dafür, dass du KI strukturiert, sicher und wirtschaftlich sinnvoll einführst. KI-Strategie jetzt vorbereiten.

Fazit und nächste Schritte

KI im Mittelstand scheitert nicht an fehlender Technologie – sie scheitert an fehlender Vorbereitung. Wer ChatGPT oder Copilot einführt, bevor die Datenbasis, die Prozesse und die KI-Guidelines geklärt sind, riskiert Schatten-KI, DSGVO-Verstöße und Adoptionsversagen. Der KI-Workshop stellt sicher, dass die Grundlagen stimmen – bevor irgendein Tool eingeführt wird. Über 700 KI-Seminare wurden seit 2021 durchgeführt und über 25 KI-Projekte implementiert, die Erfahrung zeigt konsistent: Strategie vor Implementierung zahlt sich aus.

Die Frage ist nicht, ob du KI einführst. Die Frage ist, ob dein Unternehmen bereit ist, es richtig zu tun.

Deine nächsten Schritte:

  • KI-Workshop buchen – für strategische Klarheit, bevor Budget freigegeben wird
  • Team zusammenstellen – Geschäftsführung, COOs, Teamleiter – die Entscheider, die KI-Strategie verantworten
  • BAFA-Förderung beantragen – Antrag vor Beratungsbeginn stellen, Förderquoten von 50-80 % nutzen
  • Nach dem Workshop: KI-Führerschein für Mitarbeitende – über die PASSION4IT Academy die gesamte Belegschaft befähigen
  • KI-Implementierung starten – erst nach Strategie und Befähigung die konkrete Tool-Einführung und Prozessintegration angehen

Verwandte Themen, die nach dem Workshop relevant werden: KI-Readiness im DACH-Raum, EU AI Act Compliance, pragmatische IT-Beratung ohne Buzzwords und Digital Work Konzepte für den Arbeitsalltag.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist der Workshop auch ohne IT-Kenntnisse verständlich?

Ja. Der gesamte Workshop ist auf Entscheider ohne technischen Hintergrund konzipiert. KI-Workshops sollten keine technischen IT-Begriffe verwenden und genau das setzt PASSION4IT um. Alle Inhalte werden aus der Business-Perspektive erklärt: Was bedeutet KI für deine Prozesse, deine Kunden, dein Risiko? Nicht: Wie funktioniert ein neuronales Netz?

Wie unterscheidet sich dieser Workshop von kostenlosen KI-Webinaren?

Kostenlose Webinare bieten einen oberflächlichen Überblick und sind häufig verkaufsorientiert. Der PASSION4IT KI-Workshop ist ein interaktives, moderiertes Arbeitsformat mit konkreten Ergebnissen: KI-Readiness-Bewertung, verbindliche Guidelines, priorisierte Use Cases und eine messbare KI-Roadmap – spezifisch für dein Unternehmen. Interaktive Workshopformate fördern das Verständnis von KI bei Führungskräften in einer Tiefe, die ein Webinar nicht erreicht.

Welche Vorbereitung ist für den Workshop nötig?

Idealerweise bereitest du eine Übersicht der aktuellen KI-Nutzung im Unternehmen vor, eine grobe Einschätzung der Datenlage und eine Teilnehmerliste der relevanten Entscheider. Eine kurze Vorab-Umfrage kann helfen, den Workshop optimal auf dein Unternehmen zuzuschneiden. Keine technische Vorbereitung nötig.

Kann man den Workshop auch online durchführen?

Der Workshop ist als Präsenzformat konzipiert, da interaktive Methoden wie LEGO Serious Play und der direkte Austausch im Führungsteam am besten vor Ort funktionieren. Ein live online Format ist möglich, hat aber Einschränkungen bei Interaktion und Commitment. Für die meisten Unternehmen empfehlen wir Präsenz.

Was passiert nach dem Workshop – sind wir an PASSION4IT gebunden?

Nein. Der Workshop liefert eigenständige Ergebnisse: eine KI-Strategie, ein Readiness-Bild und verbindliche KI-Guidelines, die unabhängig einsetzbar sind. Nach dem Workshop kauft kein Unternehmen automatisch ein KI-Produkt. Wenn Unterstützung bei der Umsetzung gewünscht ist, folgt die Befähigung über die PASSION4IT Academy und erst dann die konkrete KI-Implementierung – aber beides ist optional.

Wie rechtfertigen wir die Investition von EUR 3.900 intern?

Ein Workshophonorar von EUR 3.900 netto ist eine Investition, die spätere Fehlentscheidungen vermeidet – falsche Tool-Käufe, DSGVO-Bußgelder, gescheiterte Pilotprojekte kosten ein Vielfaches. Mit BAFA-Förderung sinkt der Eigenanteil auf ca. 1.950 € (bei 50 %) oder 780 € (bei 80 %). Gemessen an den Risiken, die eine ungeplante KI-Einführung mit sich bringt, ist der Workshop die günstigste Absicherung.

Ist der Workshop BAFA-förderbar und wie beantragen wir das?

Ja, der KI-Workshop ist als konzeptionelle Beratungsleistung BAFA-förderbar. Förderfähig sind Strategie, Digitalisierung und Prozessoptimierung – ein KI-Strategie-Workshop fällt in diese Kategorie. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden, der Berater muss BAFA-registriert sein und pro Unternehmen sind meist maximal zwei Beratungsprojekte pro Jahr förderfähig. Die Förderung richtet sich an KMU gemäß EU-KMU-Definition.

Was verlangt der EU AI Act Art. 4 konkret von meinem Unternehmen?

Der AI Act Art. 4 verpflichtet seit August 2025 alle Unternehmen, die KI-Systeme im beruflichen Kontext nutzen, zur AI Literacy ihrer Mitarbeitenden. Das bedeutet: Du musst sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden mit KI-Kontakt über ausreichendes Wissen zu Chancen, Risiken und rechtlichen Rahmenbedingungen verfügen. Risiko bei Nicht-Erfüllung: Bußgelder, Compliance-Defizite bei Audits und Haftung bei Datenschutzverletzungen.