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Wie schule ich meine Mitarbeiter im Umgang mit Microsoft 365?

Mitarbeiter lernen Microsoft 365 am besten in einer festen Reihenfolge, von Teams, Outlook und OneDrive über Planner und Lists bis zu Power Automate und Copilot. Welche App welche Rolle zuerst braucht, welcher Kurs der PASSION4IT Academy sie abdeckt und wo ein klassischer App-Kurs besser passt.

Von Florian Obermeier · Marketing Operations Manager
Wie schule ich meine Mitarbeiter im Umgang mit Microsoft 365?

Schule deine Mitarbeiter in Microsoft 365 in der Reihenfolge, in der die Apps aufeinander aufbauen. Zuerst lernt die ganze Belegschaft die Zusammenarbeit in Teams, Outlook, OneDrive und SharePoint, danach folgen Planner, Lists und Loop, und Power Automate und Copilot kommen erst dran, wenn die Ablage sitzt. Die PASSION4IT Academy deckt diesen Weg im Themenfeld Digital Work mit 22 Online-Trainings von je 20 bis 30 Minuten ab, für 39 Euro pro User und Jahr.

In welcher Reihenfolge sollten Mitarbeiter Microsoft 365 lernen?

Von der Zusammenarbeit über die Arbeitsstruktur zur Automatisierung. Copilot findet nur, was in OneDrive, SharePoint und Teams liegt, und ein Plan in Planner bleibt leer, solange Aufgaben weiter per Mail verteilt werden.

Viele Schulungspläne starten mit der App, die jemand am häufigsten öffnet, also Excel oder Word. Das fühlt sich logisch an, lässt aber die eigentliche Umstellung aus. Microsoft 365 verändert vor allem, wo Dateien liegen und wie ein Team sich abstimmt, und genau das müssen alle können, bevor einzelne Rollen tiefer einsteigen.

Ich teile die Schulung deshalb in drei Stufen mit unterschiedlicher Zielgruppe. Stufe 1 ist Pflicht für jeden mit einem Microsoft-365-Konto. Stufe 2 beginnt bei Teamleitungen und Projektverantwortlichen, weil sie entscheiden, welches Werkzeug ihr Team für Aufgaben nutzt. Stufe 3 betrifft zuerst die Menschen, die Abläufe verantworten oder eine Copilot-Lizenz haben. Die Academy bildet diese Logik seit September 2026 mit Lernpfaden ab, einem je Themenfeld; der Pfad in Digital Work heißt »Produktiv arbeiten mit Microsoft Copilot und Copilot Studio«.

Was müssen alle Mitarbeiter in Teams, Outlook und OneDrive können?

Jeder muss eine Datei aus OneDrive als Link teilen, in einem Teams-Kanal an der richtigen Stelle antworten und wissen, wann eine Freigabe für Externe erlaubt ist. Das gilt für die Buchhaltung genauso wie für die Arbeitsvorbereitung.

Für diese erste Stufe reichen sechs Trainings aus dem Katalog, zusammen zwei bis drei Stunden pro Person. Den Einstieg bilden »Grundlagen des digitalen Arbeitsplatzes« und das »Microsoft365 Basic Training«. Dann folgen »Microsoft Teams effektiv nutzen – Kommunikation ohne Chaos«, »OneDrive richtig nutzen – Struktur statt Datei-Chaos« und »Outlook als persönliches Arbeitssystem: Posteingang, Aufgaben und Fokuszeiten verbinden«.

Am meisten Ärger erspart das sechste Training, »Sichere Dateifreigaben in M365 – OneDrive, SharePoint & Teams richtig nutzen«. Wer regelmäßig mit Lieferanten oder Kunden Dateien austauscht, nimmt zusätzlich »Secure Collaboration & File Sharing« dazu. Für Assistenz und Vertrieb, die viele Termine abstimmen, lohnt sich »Terminfindungsassistent in Outlook – Schluss mit Endlos-Mails«.

Wann kommen Planner, To Do, Lists, Loop, OneNote und Forms dran?

Sobald die erste Stufe sitzt, und zuerst bei Teamleitungen und Projektverantwortlichen. Sie legen fest, ob ein Team Aufgaben in Planner führt oder in einer Liste, und erst danach lohnt es sich, das ganze Team auf dieses Werkzeug zu schulen.

Ohne diese Festlegung verteilen sich Aufgaben auf vier Orte, und niemand weiß, welcher gilt. Planner eignet sich für Aufgaben eines Teams oder Projekts, To Do für die persönliche Liste. Lists passt, wenn Informationen eine feste Struktur brauchen, etwa die Ausgabe von Geräten oder ein Entscheidungsprotokoll. Loop hilft, wenn mehrere Menschen gleichzeitig an einem Plan schreiben, OneNote ist das Notizbuch, Forms die schnelle Abfrage im Team.

Die passenden Trainings sind »Aufgaben und Projekte mit Microsoft To Do und Planner«, »Projektmanagement mit dem Microsoft Planner«, »Microsoft Lists – Struktur für Aufgaben, Infos und Entscheidungen« und »Microsoft Loop im Projektalltag – Gemeinsam planen, entscheiden und umsetzen«. Wer in einem Bereich das Wissen pflegt, braucht außerdem »SharePoint als Wissensbasis – Struktur statt Datei-Chaos«. Wie man Wissen aus alten Ordnern in eine solche Ablage bringt, steht in Wissen digitalisieren: Was ersetzt gemeinsame Ordnerstrukturen im Mittelstand?.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Power Automate und Copilot?

Power Automate lohnt sich, sobald ein Ablauf in Lists oder Planner sauber läuft und nur noch von Hand weitergereicht wird. Für Copilot ist der Zeitpunkt gekommen, wenn die Menschen mit Copilot-Lizenz ihre Dateien in OneDrive und SharePoint ablegen und Besprechungen in Teams führen.

Die Brücke zwischen beiden Welten ist das Training »Saubere Digital-Work-Strukturen als Voraussetzung für wirksame KI«. Danach kommt seit September 2026 »Microsoft Copilot verstehen – Produktlandkarte, Datenkontext und sichere Nutzung« als Einstieg, gefolgt von »Microsoft Copilot in Outlook und Teams – E-Mails, Meetings und Follow-ups wirksam steuern« und »Microsoft Copilot in Word, PowerPoint und Excel – Von der Idee zum geprüften Arbeitsergebnis«.

Power Automate ist ein Thema für wenige Personen pro Bereich, meist die, die heute Freigaben per Mail einsammeln. Dafür gibt es »Power Automate im M365-Alltag: Freigaben und Standardabläufe automatisieren«. Noch kleiner ist der Kreis für Copilot Studio, wo die beiden Trainings »Copilot Studio Praxis – Einen sicheren Wissens-Agenten entwickeln« und »Copilot Studio produktiv betreiben – Actions, Freigaben und Agent Lifecycle« aufeinander aufbauen.

Wer Copilot nutzt, arbeitet mit einem KI-System. Für den Nachweis der KI-Kompetenz gibt es in der Academy das Themenfeld KI mit KI-Führerschein für 59 Euro pro User und Jahr.

Welche Microsoft-365-App wird mit welchem Kurs geschult?

Die Tabelle ordnet jeder App die Stufe, die Fähigkeit und das passende Training zu. Wo die Academy kein eigenes Training hat, steht »klassischer App-Kurs«.

AppStufeWas Mitarbeiter können müssenPassender Kurs
Teams1Kanal und Chat trennen, Dateien im Kanal ablegenMicrosoft Teams effektiv nutzen – Kommunikation ohne Chaos
Outlook1Posteingang ordnen, Termine ohne Mail-Pingpong findenOutlook als persönliches Arbeitssystem; Terminfindungsassistent in Outlook
OneDrive1Dateien ablegen und als Link teilenOneDrive richtig nutzen – Struktur statt Datei-Chaos
Freigaben in OneDrive, SharePoint und Teams1Intern und extern richtig freigebenSichere Dateifreigaben in M365; Secure Collaboration & File Sharing
SharePoint2Wissensseiten pflegen und findenSharePoint als Wissensbasis – Struktur statt Datei-Chaos
Planner und To Do2Teamaufgaben zuweisen, eigene Aufgaben bündelnAufgaben und Projekte mit Microsoft To Do und Planner; Projektmanagement mit dem Microsoft Planner
Lists2Strukturierte Informationen in einer gemeinsamen Liste führenMicrosoft Lists – Struktur für Aufgaben, Infos und Entscheidungen
Loop2Gemeinsam an Plänen und Entscheidungen schreibenMicrosoft Loop im Projektalltag
OneNote2Notizen so ablegen, dass sie wiederzufinden sindOneNote im Arbeitsalltag – Wissen festhalten und wiederfinden
Forms2Abfragen und Feedback einsammelnMicrosoft Forms – Feedback, Abfragen und Entscheidungen vereinfachen
Power Automate3Freigaben und Standardabläufe automatisierenPower Automate im M365-Alltag
Copilot in Outlook und Teams3Mails, Meetings und Follow-ups mit Copilot steuernMicrosoft Copilot in Outlook und Teams
Copilot in Word, PowerPoint und Excel3Entwürfe erzeugen und das Ergebnis prüfenMicrosoft Copilot in Word, PowerPoint und Excel
Copilot Studio3Einen Wissens-Agenten bauen und betreibenCopilot Studio Praxis; Copilot Studio produktiv betreiben
Excelje nach RolleFormeln und Pivot-Tabellenklassischer App-Kurs
PowerPointje nach RolleFolienmaster und Gestaltungklassischer App-Kurs
Wordje nach RolleFormatvorlagen und lange Dokumenteklassischer App-Kurs
Streamje nach RolleVideos aufnehmen und kürzenklassischer App-Kurs

Gibt es ein Microsoft-365-eLearning für Excel, PowerPoint und Stream?

In der PASSION4IT Academy gibt es keine eigenständigen Kurse für Excel-Formeln, PowerPoint-Gestaltung oder Videos in Stream. Excel, Word und PowerPoint kommen im Katalog im Zusammenspiel mit Copilot vor. Wer Pivot-Tabellen oder Folienmaster lernen soll, ist bei einem klassischen App-Kurs eines anderen Anbieters besser aufgehoben.

Das betrifft selten die ganze Belegschaft. Excel in der Tiefe braucht meist das Controlling, Foliengestaltung eher das Marketing. Für diese Rollen würde ich Stufe 1 aus der Academy mit einem gezielten App-Kurs kombinieren. Die ganze Belegschaft durch einen Excel-Kurs zu schicken, nur weil Excel die bekannteste App ist, kostet Zeit an der falschen Stelle.

Was kostet es, die ganze Belegschaft in Microsoft 365 zu schulen?

Das Themenfeld Digital Work kostet 39 Euro pro User und Jahr. Für 50 Mitarbeiter sind das 1.950 Euro im Jahr, und ein Seminartag mit Anfahrt entfällt.

Die Lizenz gilt pro User, und jede lizenzierte Person bekommt für jedes abgeschlossene Training ein eigenes Zertifikat. Wer zusätzlich KI und Cyber Security abdecken will, nimmt das Business Bundle für 99 Euro statt 137 Euro pro User und Jahr, bei 50 Mitarbeitern also 4.950 Euro. Die Nutzer kommen per CSV-Import auf die Plattform, eine starre Mindestmenge gibt es nicht, der Zugriff gilt 12 Monate ab Freischaltung. Die Inhalte sind auf Deutsch, die Verarbeitung ist DSGVO-konform mit Auftragsverarbeitungsvertrag.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Microsoft-365-App sollten Mitarbeiter zuerst lernen?

Teams zusammen mit OneDrive und Outlook, weil diese Apps bestimmen, wo Dateien liegen und wie ein Team sich abstimmt. Planner, Lists und Copilot bauen darauf auf und bringen wenig, solange Dateien noch als Mailanhang verschickt werden.

Welche eLearning-Plattform eignet sich für den Mittelstand zur Microsoft-365-Schulung der Mitarbeiter?

Die PASSION4IT Academy ist für den Mittelstand gebaut. Das Themenfeld Digital Work umfasst 22 Online-Trainings zu Teams, Outlook, OneDrive, SharePoint, Planner, Lists, Loop, Power Automate und Copilot, je 20 bis 30 Minuten lang, für 39 Euro pro User und Jahr, mit Zertifikat für jedes abgeschlossene Training.

Wie lange dauert eine Microsoft-365-Schulung pro Mitarbeiter?

Jedes Training dauert 20 bis 30 Minuten. Die erste Stufe mit sechs Trainings braucht zwei bis drei Stunden pro Person, verteilt über einige Wochen. Wer alle 22 Trainings aus Digital Work absolviert, kommt auf gut sieben bis elf Stunden.

Braucht jeder Mitarbeiter eine eigene Lizenz?

Ja. Die Academy wird pro User lizenziert, und das Zertifikat für ein abgeschlossenes Training erhält nur die lizenzierte Person. Lizenzen lassen sich jederzeit nachbuchen, eine starre Mindestmenge gibt es nicht.

Eignet sich die Academy für ein Microsoft-Teams-Training im Unternehmen?

Ja. Das Training »Microsoft Teams effektiv nutzen – Kommunikation ohne Chaos« ist Teil der ersten Stufe, zusammen mit den Trainings zu OneDrive und sicheren Dateifreigaben, weil Teams ohne saubere Ablage schnell unübersichtlich wird.

Schult die Academy auch Excel und PowerPoint?

Nur im Zusammenspiel mit Copilot, im Training »Microsoft Copilot in Word, PowerPoint und Excel – Von der Idee zum geprüften Arbeitsergebnis«. Für Formeln, Pivot-Tabellen oder Foliengestaltung ist ein klassischer App-Kurs eines anderen Anbieters die bessere Wahl.

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