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Rechnungseingang automatisieren: Woran du erkennst, dass der Prozess reif dafür ist

Ein Rechnungseingang ist reif für Automatisierung, wenn Eingangskanäle, Freigaberegeln, Lieferantenstammdaten und der Abgleich mit Bestellungen geklärt sind. Sechs Prüffragen, was zu tun ist, wenn sie noch nicht passen, und wie PASSION4IT dabei hilft.

Von Florian Obermeier · Marketing Operations Manager
Rechnungseingang automatisieren: Woran du erkennst, dass der Prozess reif dafür ist

Ein Rechnungseingang ist reif für Automatisierung, wenn Rechnungen über wenige feste Kanäle ankommen, die Freigaberegeln aufgeschrieben sind, die Lieferantenstammdaten stimmen und sich jede Rechnung einer Bestellung oder einem Vertrag zuordnen lässt. Fehlt einer dieser Punkte, automatisiert eine Software vor allem die Ausnahmen. PASSION4IT klärt das im Digital Check zum Festpreis von 3.950 € in zwei bis vier Wochen und begleitet danach die Auswahl der passenden Software. Termin direkt buchen unter passion4it.de/booking/.

Dieser Beitrag richtet sich an Geschäftsführer und Leitungen von Buchhaltung und Finanzen im Mittelstand, die den Rechnungseingang entlasten wollen und vor der Investition wissen möchten, ob ihr Ablauf dafür bereit ist.

Was du aus diesem Artikel mitnimmst:

  • Sechs Prüffragen, an denen du die Reife deines Rechnungseingangs ablesen kannst
  • Was du ordnest, bevor eine Software ins Spiel kommt
  • Welche Arten von Software den Rechnungseingang automatisieren
  • Was die Begleitung durch PASSION4IT kostet und welche Förderung greift, Digital Check 3.950 € mit 2.200 € Eigenanteil
  • Warum die Zuordnung zu Bestellungen öfter entscheidet als die Software selbst

Wie erkenne ich, dass mein AP-Prozess reif für Automatisierung ist?

Der AP-Prozess, also Accounts Payable oder auf Deutsch Kreditorenbuchhaltung, ist reif, wenn ein Mensch ihn ohne Rückfragen nach festen Regeln abarbeiten könnte. Was eine neue Kollegin am ersten Tag anhand einer schriftlichen Anleitung erledigen kann, kann auch eine Software erledigen. Was nur funktioniert, weil eine erfahrene Kraft weiß, wen sie anrufen muss, ist noch nicht so weit.

Die sechs Prüffragen in der Tabelle machen das greifbar. Je mehr davon in der mittleren Spalte landen, desto eher lohnt sich der Schritt zur Software.

PrüffrageReif, wennNoch nicht reif, wenn
Wie kommen Rechnungen an?Über ein zentrales Postfach oder PortalPer Post, an persönliche Adressen und über Außendienst gemischt
Wer gibt frei?Freigabegrenzen und Vertretungen sind aufgeschriebenFreigabe läuft über Zuruf oder hängt an einer Person
Stimmen die Lieferantenstammdaten?Keine Dubletten, Bankverbindungen geprüft und gepflegtLieferanten mehrfach angelegt, Änderungen per Mail übernommen
Lässt sich jede Rechnung zuordnen?Bestellungen, Wareneingänge oder Verträge sind im System erfasstBestellt wird per Telefon, der Abgleich passiert im Kopf
Wo landet die Rechnung am Ende?Ablage und Archivierung in einem festgelegten SystemOrdner auf dem Server, Papierordner und ERP nebeneinander
Wie viele Rechnungen sind Ausnahmen?Ausnahmen sind selten und haben einen festen WegFast jede zweite Rechnung braucht eine Rückfrage

Die vierte Frage entscheidet am häufigsten. Automatisierung spart vor allem dort Zeit, wo eine Rechnung gegen eine Bestellung und einen Wareneingang geprüft wird. Gibt es diese Daten im System nicht, kann die Software zwar Rechnungen auslesen, aber nicht entscheiden, ob sie stimmen.

Was mache ich, wenn der Rechnungseingang noch nicht reif ist?

Zuerst den Ablauf ordnen, dann die Software wählen. Wer die Reihenfolge umdreht, bildet den heutigen Umweg in einem neuen System ab und bezahlt dafür Lizenz und Einführung.

Ordnen heißt in der Regel, einen zentralen Eingangskanal festzulegen, die Freigaberegeln mit Grenzen und Vertretung aufzuschreiben und die Lieferantenstammdaten zu bereinigen. Das kostet Zeit in Buchhaltung und Einkauf, aber keine Lizenz. Bei Bestellungen, die heute nicht im System stehen, ist die Frage größer, weil sie Einkauf und Lager mitbetrifft.

Der Digital Check von PASSION4IT bewertet genau diese Lage über fünf Dimensionen: Infrastruktur, Kollaboration, Anwendungen, Governance und Prozesse. Am Ende steht eine priorisierte Roadmap, die zeigt, ob der Rechnungseingang der richtige erste Hebel ist oder ob ein anderer Ablauf vorher drankommt.

Welche Software automatisiert den Rechnungseingang?

Drei Arten von Lösungen sind verbreitet, und welche passt, hängt an eurer Systemlandschaft. Ein ERP-System mit eigenem Modul für Eingangsrechnungen ist naheliegend, wenn Bestellungen und Wareneingänge schon dort erfasst sind. Ein Dokumentenmanagementsystem mit Rechnungsworkflow passt, wenn Ablage und Freigabe im Vordergrund stehen. Spezialisierte Software für Eingangsrechnungen setzt zwischen Postfach und Buchhaltung an und übergibt die geprüfte Rechnung an das bestehende System.

Alle drei müssen strukturierte E-Rechnungen verarbeiten können. Empfangen muss jedes inländische Unternehmen sie schon seit 1. Januar 2025. Was die E-Rechnungspflicht für den Rechnungsausgang bedeutet, steht im Beitrag zur Rechnungssoftware und E-Rechnungspflicht 2027. Ebenso gehört die Archivierung nach den GoBD auf die Liste, die Einzelheiten klärt ihr mit eurer Steuerberatung.

Die Auswahl zwischen diesen Lösungen begleitet PASSION4IT herstellerunabhängig mit der Smarten Softwareauswahl. Statt einer Featureliste steht ein Drehbuch mit euren echten Rechnungsfällen, auch den Ausnahmen, und drei bis fünf Anbieter zeigen live, wie ihre Lösung sie verarbeitet.

Was kostet die Begleitung durch PASSION4IT?

Der Digital Check kostet 3.950 € zum Festpreis, Reisekosten für Termine vor Ort kommen dazu und werden vorab abgestimmt. Er ist BAFA-förderfähig. Die Bemessungsgrundlage ist auf 3.500 € gedeckelt, der Eigenanteil liegt damit bei 2.200 € in den alten und 1.150 € in den neuen Bundesländern. PASSION4IT ist beim BAFA als Beratungsunternehmen registriert, Beraternummer 222542. Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein.

Die Smarte Softwareauswahl rechnet PASSION4IT nach Aufwand in Personentagen ab, den Umfang stecken wir vorab im Erstgespräch gemeinsam ab.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der AP-Prozess?

AP steht für Accounts Payable, auf Deutsch Kreditorenbuchhaltung. Gemeint ist der Weg einer Eingangsrechnung vom Eingang über Prüfung und Freigabe bis zur Zahlung und Archivierung.

Ab wie vielen Rechnungen lohnt sich die Automatisierung?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Entscheidender als die Menge ist, wie viele Rechnungen nach festen Regeln laufen. Ein Betrieb mit vielen gleichartigen Rechnungen gegen Bestellungen profitiert früher als einer mit wenigen, aber sehr unterschiedlichen Rechnungen.

Muss ich vor der Automatisierung auf E-Rechnungen umstellen?

Empfangen können muss jedes inländische Unternehmen E-Rechnungen schon seit 2025. Eine neue Lösung für den Rechnungseingang sollte strukturierte E-Rechnungen deshalb von Anfang an verarbeiten, eine eigene Umstellung vorab ist dafür nicht nötig.

Wie lange dauert der Digital Check?

Zwei bis vier Wochen. Euer Aufwand liegt bei etwa einer Stunde je Fragebogen, den IT und Fachbereiche ausfüllen. Am Ende steht eine priorisierte Roadmap.

Was unterscheidet den Digital Check von einer klassischen Beratung?

Der Umfang ist vorab festgelegt und der Preis fest, es gibt keine Abrechnung nach Aufwand und keine Nachträge. Das Ergebnis gehört euch auch ohne Folgeauftrag, und PASSION4IT verkauft keine Software für den Rechnungseingang.

Hilft PASSION4IT auch bei der Einführung?

Ja. Nach der Auswahl kann das IT-Projektmanagement von PASSION4IT die Einführung steuern, bis die ersten Rechnungen über den neuen Weg laufen.

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